Knackige Wurst-Facts

Ein knackiges Würstchen in der einen, ein kühles Getränk in der anderen Hand, dazu die Sonne im Gesicht. So lieben wir das Leben ... Und treten damit fröhlich in die Fußstapfen unserer Vorfahren. Denn Würstchen essen war schon bei den Babyloniern und Indogermanen schwer angesagt. Und so ist das Wort „Wurst“ dann auch indogermanischen Ursprungs und bedeutet frei übersetzt: Gemengsel. Es tauchte erstmals im 12. Jahrhundert auf. In dieser Zeit stellte man in Regensburg auch die erste Würstelbude auf und erfand eine noch heute heiß geliebte Spezialität: die Rostbratwurst. Bekannteste Vertreter sind die Thüringer und die kleinere Nürnberger.

Grillen ist der Sommerspaß für gesellige Runden. Damit der Gesprächsstoff nicht ausgeht, anbei ein paar Fakten, die jede Grillparty würzen:

  • Bratwürste sind das beliebteste Grillgut der Deutschen
  • Pro Jahr essen Deutsche im Schnitt 84 Würste
  • Nürnberger wurden 1313 erstmals namentlich erwähnt, Thüringer Bratwürste 1404
  • Seit 1613 schreibt ein Kodex Gewicht, Länge und Grundbestandteile der Thüringer Rostbratwurst vor
  • Nürnberger stecken im Saitling (Schafsdarm), andere Bratwürste meistens im Schweinedarm
  • Der Deutsche grillt im Schnitt sechs Mal pro Jahr Deutschland ist der Wurst-Weltmeister: Es gibt hier mehr als 1.500 verschiedene Sorten
  • Bratwürste heißen nicht so, weil sie gebraten werden, sondern weil sie mit sogenanntem Brät gefüllt sind
  • Odysseus hatte schon eine Art Blutwurst bei seiner Irrfahrt an Bord
  • Naturdarm wurde im Lauf der Geschichte nicht nur für Würste verwendet, sondern auch für Gitarrenseiten, Bogensehnen, Kondome und Zeppeline