Entdecken Sie, was sich hinter dem berühmten „Knackeffekt“ verbirgt. Hier finden Sie wissenswerte Details über ein Naturprodukt mit Tradition.
In den Wurst-Specials dreht sich alles um Weißwurst, Thüringer & Co.
Willkommen zu einer kulinarischen Reise durch die europäische Wurstvielfalt. Lernen Sie die Spezialitäten unserer Nachbarn kennen.
Viele sachliche Argumente sprechen für die „feine Hülle für die Wurst“. Doch auch der Spaß soll nicht zu kurz kommen.
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Welcher Grilltyp sind Sie?
Kaum klettert das Thermometer über 15 Grad und der Himmel verspricht drei Stunden Sonne am Stück, krabbeln die Vertreter der Spezies „Homo Barbecue“ aus ihrem Unterschlupf, entstauben die vor dem Winter im Keller versteckten Grills, treffen sich in Gruppen von bis zu 20 Exemplaren auf Wiesen oder am Waldrand und legen gewürzte Fleischstücke oder gefüllte Därme auf die gerade entfachte Glut. „Angrillen“ nennen sie dieses Ritual, das fest im Balzverhalten des Männchens verankert zu sein scheint – schließlich frönen vornehmlich diese dem heißen Spiel mit Feuer und Bratwurst. Bei genauerer Beobachtung lassen sich mehrere Untertypen dieser Spezies unterscheiden:
Der Romantiker – Spontanes Grillen gibt es bei ihm nicht. Er plant. Schon Tage vor dem Grillabend macht er sich Gedanken, welche Wurst er seiner Flamme bieten soll. Aber letzten Endes sind es dann doch die klassischen Nürnberger im zarten Saitling. Und die dürfen bei ihm natürlich nur auf den Holzkohlegrill.
Der Kenner – Er hat nicht nur das Grill-Fachwissen im Kopf, das er seinen Gästen auch nicht vorenthalten mag, sondern kann es auch wirklich am besten. Er grillt nur die knackigen Würstchen im Naturdarm, achtet penibel auf das Grillfett und sorgt für den DIN-gemäßen Bräunungsgrad bei Thüringer & Co.
Der Faulenzer – Er kümmert sich mehr um die Unterhaltung seiner Gäste als um sein Fleisch. Am liebsten grillt der Faulenzer mit dem Elektrogrill, schafft es aber trotzdem, dass seine Würstchen schwarz anbraten. Das Grillgut lässt er sich in der Regel von seiner Partnerin besorgen.
Der Prahler – Er grillt zwar nicht am besten, aber dafür am intensivsten. Natürlich bevorzugt er den Holzkohlegrill, den er mit einem ordentlichen Schuss Spiritus anfeuert. Der Prahler legt nur die dicksten und knackigsten Würstchen auf, die wegen ungewollter Flambierung auch schnell mal anbrennen. Frauen schrecken oft zurück, wenn sie sehen, dass er sein Bier als „Würzzusatz“ auf den Grill gießt.
Der kleine Genießer – Diesem vorwiegend unter zehn Jahre alten Grilltyp dauert es meist zu lange, bis die Kohlen richtig durchgeglüht sind, zudem sind ihm Bratwürste zu heiß, denn er liebt den schnellen, unproblematischen Snack mit den Fingern. Deshalb ist er meist mit einer knackigen Wiener in der Hand anzutreffen. |