Auf der Suche nach dem optimalen „Knack“Saitling als Sieger bei „stern TV“ Ingenieure und Sound-Designer forschen seit Jahren mit großem Aufwand nach dem optimalen Klang bei Lebensmitteln. Mit neu entwickelten Rezepturen und „High-Tech“-Zutaten sollen Getränke und Speisen den Verbraucher auch akustisch für sich einnehmen. Bei feinen Brühwürstchen haben Grazer Wissenschaftler nun allerdings festgestellt, dass die Natur bereits die ideale Wursthülle parat hält: Kein anderes Würstchen klang so appetitlich wie das im natürlichen Saitling.
Günther Jauch nahm dies zum Anlass, die Forschungsergebnisse in einem eigenen Wursttest in seiner „Stern TV“-Sendung zu überprüfen. Die Zuschauer im Fernsehstudio bekamen Wiener Würstchen in unterschiedlichen Wursthüllen gereicht: Neben den Würstchen im Naturdarm gab es noch solche im Kunstdarm und in Eigenhaut. Auf Kommando durfte das Publikum dann herzhaft zubeißen. Ohne dass den Zuschauern gesagt wurde, welches Würstchen sie serviert bekamen, überzeugten sie die Wienerle im natürlichen Saitling durch ihr typisches „Knackgeräusch“ am meisten.
Der prominente Gast der Sendung, Axel Schulz, wurde ebenfalls in den Test einbezogen. In einer Schallkabine probierte er drei verschiedene Würstchen. Nachdem ihm der Kunstdarm nicht so recht zusagte und das Würstchen in Eigenhaut erst recht keine Gnade bei ihm fand, zeigte er sich vom Würstchen im Naturdarm begeistert. „Die ist geil! Das hört man schon!“ entfuhr es ihm. Die Experten im Studio bestätigten die Einschätzung des ehemaligen Box-Profis. Katharina Wörz vom Zentralverband Naturdarm e.V., die als Gast in die Sendung eingeladen war, zeigte sich dementsprechend erfreut, aber keineswegs überrascht. Ist doch der appetitliche „Knackeffekt“ das anerkannte Markenzeichen des Schafsaitlings.
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